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Was ist Schlaf?

Obwohl Schlaf für viele von uns selbstverständlich ist, wird oft die gesundheitliche Relevanz des Schlafes vernachlässigt. Unter Schlaf versteht man den Zustand der äußeren Ruhe des Menschen, Puls, Atmung und der Blutdruck werden abgesenkt, während das Gehirn weiter arbeitet. Der Mensch verbringt rund 30 % seiner Zeit im Schlaf, der Schlaf ist für den Menschen absolut notwendig und gesundheitsfördernd. Wer zu wenig schläft, geht einigte gesundheitliche Risiken ein.

  • Herzerkrankungen
  • Verminderte Leistungsfähigkeit
  • Diabetes
  • Psychische Erkrankungen
  • Übergewicht

Das sind nur einige Folgen des Schlafentzuges. Viele Menschen schöpfen auch nicht ihr Potenzial aus, da sie auf der Arbeit, der Schule oder Ausbildung durch zu wenig Schlaf unkonzentriert, verstärkt reizbar und nicht voll leistungsfähig sind. Gerade in der Arbeitswelt ist das oft ein Teufelskreis: Wir bleiben länger wach und arbeiten mehr, gleichzeitig sinkt durch diese Mehrbelastung unsere Leistungsfähigkeit und es wird mehr Arbeitszeit benötigt.

Einige wichtige Funktionen des Schlafs für den menschlichen Körper

Guter Schlaf ist wichtig

Guter und erholsamer Schlaf hat eine ganze Reihe von wichtigen Funktionen für den Körper.

  • Der Körper regeneriert sich in den Nachtstunden und es kommt zum Muskelwachstum. Wer körperlich anspruchsvoll trainiert oder arbeitet, braucht diese Regenerationsphasen ganz besonders, da sich hier die Muskeln regenerieren und wachsen. Zu viel Training mit zu wenig Regeneration kann zu vorschneller Erschöpfung und Verletzungen führen.
  • Schädliche und gesundheitsgefährdende Stoffe werden während des Schlafes abgebaut.
  • Im Schlaf werden die Erlebnisse des Tages verarbeitet und das Gedächtnis stellt sich neu auf. Neu Gelerntes wird vertieft, Zusammenhänge zwischen den Lerninhalten werden vertieft und schließlich wird unwichtiges vergessen. Wer viel Neues lernen muss, sollte aus diesem Grund auch auf ausreichend viel Schlaf achten. Leider kommt der Schlaf vor allem in Prüfungsphasen zu kurz.
  • Auch für das Immunsystem ist ausreichend Schlaf wichtig. Medizinische Studien haben gezeigt, dass wenig Schlaf es z. B. Erkältungsviren einfach macht. Wer sieben Stunden und mehr schläft, hat dagegen deutlich bessere Abwehrkräfte.

Kurz und knapp: Ausreichend Schlaf ist für die Gesundheit wichtig. Doch was geschieht genau im Schlaf? Wir fassen kurz einigte Schlafphasen zusammen.

Die wichtigsten Schlafphasen in Kürze

Einschlafphase

Die Einschlafphase ist durch eine allgemeine Entspannung und ein Gefühl des zur Ruhe Kommens geprägt. Puls, Atmung und Blutdruck entspannen sich. Die muskuläre Entspannung wird für viele Menschen durch ein unkontrollierbares Muskelzucken spürbar. Der Schlaf ist noch wenige Minuten nach dem Einschlafen eher oberflächlich, sodass kleine Störungen wieder zum Aufwachen oder zu Störungen des Schlafes führen können.

Leichtschlafphase

Auf die Phase des Einschlafens folgt eine Phase des leichten Schlafens. In dieser Phase verarbeitet das Gehirn die Informationen des Tages, die Muskulatur entspannt sich weiter und die Vitalparameter werden weiter herunter gefahren. Die meisten Menschen verbringen etwa die hälfe ihres Schlafes in dieser Phase.

Tiefschlaf

In dieser Phase des Schlafes ist man weniger geräuschempfindlich und daher schwer zu wecken. Wenn wir doch einmal aus dieser Phase geweckt werden, sind wir benommen und eingetrübt und müssen uns zunächst einmal berappeln, eh wir bei vollem Bewusstsein sind. In der Tiefschlafphase ist unser Körper auf ein Minimum heruntergefahren, sowohl Atmung, Puls und Blutdruck wie auch die Gehirnaktivität.

Traumschlafphase / REM-Phase (Rapid Eye Movement)

Die Phase der schnellen Pupillenbewegung (REM-Phase) ist eine Phase des intensiven Träumens. Wir träumen zwar in anderen Schlafphasen auch, aber die REM-Phase ist besonders intensive Traumphase. Damit wir uns in dieser intensiven Traumphase, in der unser Gehirn sehr aktiv ist, nicht durch unkontrollierte Bewegungen verletzen, ist unsere Muskulatur in dieser Schlafphase gelähmt. Viele Menschen haben eine Erfahrung gemacht, dass sie bei einem Albtraum aufwachen und die Lähmung noch eine Weile anhält. Das führt oft zu weiteren Angstzuständen, denn das Gefühl des sich nicht bewegen Könnens führt oft zu weiteren Angstzuständen.

Damit der Schlaf erholsam ist, sind besonders die Tiefschlafphasen wichtig. Bekommt man zu wenig Schlaf, bzw. dieser Schlafzyklus ist gestört, bekommt man nicht die nötige Ruhe. Typische Störungen sind, dass die erste Phase, die Einschlafphase übermäßig lang ist. Ein Grund dafür kann sein, dass man nicht genug Ruhe beim einschlafen hat, dass man durch anregende Getränke – z. B. Kaffee nicht entspannen kann und vieles mehr.